Penisverkrümmung (IPP) – es kann geholfen werden!

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Medikamentöse Behandlung

Der individuelle Verlauf der Krankheit ist nicht vorhersehbar. Sie kann spontan heilen oder aber in ein chronisches Stadium übergehen. Da die genaue Ursache der Erkrankung unbekannt ist, gibt es auch keine ursächliche Behandlung.

Im Anfangsstadium der Erkrankung, wenn die Knoten noch nicht verkalkt sind, kann eine Behandlung mit dem Wirkstoff Kalium-4-Aminobenzoat versucht werden.

Plastische Penisoperationen

Sollte die medikamentöse Therapie zu keinem befriedigenden Ergebnis führen und die Induratio penis plastica in einer bleibenden, den Geschlechtsverkehr beein­trächti­genden Penisverbiegung resultieren, kann letztere durch eine plastische Penisoperation beseitigt werden.

Erst wenn im Krankheitsverlauf nach mindestens 6 – 12 Monaten keine Verän­derungen der Knoten mehr zu bemerken sind, sollten operative Therapie­möglich­keiten in Betracht gezogen werden. Unser Operationsteam sind Experten auf dem Gebiet von einfach ausführbaren chirurgischen penilen Eingriffen bis hin zu schweren, nur speziellen Zentren vorbehaltenen Operationen am Penis (z.B. "Penilen-Disassembly"-Technik).

›› Plastische Operationen am äußeren Genitale

Andere Behandlungsmöglichkeiten

In den letzten Jahren wurde an verschiedenen Kliniken auch der Versuch unternommen mittels der extra­korporalen Stoßwellentherapie (ESWT) den betroffenen Patienten zu helfen. Bislang stehen hierzu aber über­zeugende Ergebnisse

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